Diavolino und Ubuntu

Diavolino. Von Evil Mad Science.

Das Diavolino ist ein freier, programmierbarer Mikrocontroller. Er ist Arduino-Kompatibel und muss selber zusamengelötet werden. Vorteile gegenüber einem zusammengebastelten Arduino

  • billiger (wenn man einen FTDI-Kabel/FTDI-Friend! besitzt)
  • Komponente können bei Bedarf aufgemotzt werden
  • Löten macht Spass 🙂

Zum Beginnen empfehle ich trotzdem einen Arduino. Ich habe selbst gemerkt, dass vor allem in der Anfangsphase etwas Frust unausweichlich ist ...

Karge beiliegende Beschreibung, die völlig ausreicht. Sofern man schon einmal gelötet hat ...

Nach ein paar wirklich nicht schweren Lötarbeiten, sollte der Controller fertig sein. Nochmals: Zum Einstieg Arduino verwenden. Diavolino ist sehr cool, aber man sollte vorher schon mal gelötet haben und sich mit dem Arduino auskennen, sonst ist Frust vorprogrammiert.

Assembly done. Diavolino rocking for action!

 

Diavolino und Ubuntu

Leidiges Kapitel. Hat mich etwa 2 Wochen gekostet bis ich das Teil endlich laufen hatte. Bis zum Schluss waren doch ein paar Tweak nötig, die ich hier kurz festhalten.

Ich gehe hier davon aus, dass der Leser sich bereits grundlegend mit dem Arduino auskennt sund schon mal ein Sketchbook kompiliert und geuploaded hat. Ansonsten könnt ihr das hier nachlesen.

OK. Zunächst braucht ihr einen FTDI Kabel oder ähnliches. Ich verwende den FTDI Friend! von Adafruit.
Damit ist zunächst einmal eine physische Verbindung zum Diavolino möglich. Leider funktionierte diese von Haus aus nicht mit dem Arduino von Ubuntu.

Ein Upload zum Diavolino endete stets mit

oder mit

Zunächst einmal wurde der FTDI-Friend nicht erkannt. Merkbar daran, dass das ls /dev/tty*-Kommando mit zwar mein Arduino angezeigt hat (ttyACM0), aber keinen FTDI-Friend (später als ttyUSB0)

ttyACM0 wird angezeigt, ttyUSB0 scheint nicht da zu sein.

Nach ein paar Recherchen hat mir dieser Beitrag geholfen, den FTDI Friend! mit Ubuntu zu koppeln:
Zunächst Vendor und Produkt-ID mit lsusb rausfinden

Notieren. Bei mir ist das also (Achtung! In HEX)

VENDOR-ID: 0x0403
PRODUCT-ID: 0x6001

Diese mit modprobe benutzen, um das ftdi-sio Kernel Modul richtig zu laden

Ohne vendor=0x0401 und product=0x06001 hat's bei mir nicht geklappt. Danach war jedoch ttyUSB0 zu finden:

Hurra! Doch ich hatte noch ein Problem: Auf ttypUSB0 konnte Arduino nicht schreiben. Merkbar daran, dass ttyUSB0 nicht unter "Tools->Serial Port" auftauchte ... Ein simples chmod reicht.

OK, ist grundsätzlich nicht gut, dass ALLE Benutzer lesend und Schreibend darauf zugreifen können. Consider it a temporary hack, and this should be removed soon! 😉

Viel Spass!

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