Senftest #1

Senf ist eines der wichtigsten (wenn nicht DAS wichtigste Gewürz) überhaupt. Die korrekte Wahl der richtigen Senfsorte ist daher eine existenzielle Frage der Küche und damit des Lebens.
Eine objektive Berichterstattung mit Kommentaren.

1. Die Kontrahenten

  • Albatros "Der Original Wiener Würstel Senf"
  • Mautner Markhof "Original Estragon Senf"
Die Kontrahenten
Die Kontrahenten

 2. Die Konfiguration

Insgesamt stellten sich fünf Probanden dem Geschmackstest. Jeder durch ein Stück Norm-Würstchen (aus der selben Packung und in derselben Koch-Konfiguration) testen. Die Test fanden sukzessive statt, damit auch die Geschmackskomponente beim Abkühlen mit berücksichtigt wird. Wir sind ja keine Stümper :-p

probe_seat
Fünf Probanden stellten sich der Herausforderung. Der Teststuhl wurde während des gesamten Testserie nicht verlassen um einen Austausch von Senf auszuschliessen.

3. Das Ergebnis

Proband Albatros Mautner Markhof
1 X
2 X
3 X
4 X
5 X
Ergebnis 0 (0%) 5 (100%)

Den Geschmackstest hat damit eindeutig Mautner Markhof Senf gewonnen.

winner
Der König des Küchensenfs

4. Fazit

Auch wenn der Geschmackstest eindeutig ausgefallen ist, gebührt auch dem Zweitplatzieren alle Ehre. Bei dem ist das Preis-Leistungsverhältnis besser. Auch die Konsistenz des Zweit-platzierten finde ich persönlich für den Standart-Senf-Gebrauch besser, da fester. Für Dressings und Soßen hingegen ist der flüssigere Senf besser.

Unser Geschmacksgewinner steht jedoch fest. Ist aber nur eine Meinung und dient nicht repräsentativ als Mustergeschmacksvergleich. Wie immer alles rein experimentell :-p

GitHub: Astro-tools-Repo erstellt

Ich habe soeben auf GitHub ein neues Repository eröffnet: Astro-Tools. Auch auf dem Blog habe ich unter 'Kleinprojekte' eine kleine Seite dazu verfasst.
Aktuell umfasst das Repo nur das Program 'redshift'. Es soll mir helfen, meine zukünftigen Tools auf allen meinen Rechnern aktuell zu halten.

Screenshot von GitHub
Screenshot von GitHub

Als Lizenz habe ich die GPLv3 gewählt. Da das Repo aber lediglich academical/educational purposes dient (Sorry for the English :-p), ist mir die lizenzierung in diesem Fall nicht so wichtig.

Zudem wurde das Program 'redshift' verbessert: Es finden sich nun einige Kommentare mehr drinnen(eben educational) und die Hubble-Konstante wurde auf den Stand von 21. März 2013 gesetzt:

Download

Am einfachsten geht das mit einem git clone in das Verzeichnis, wohin astro-tools kopiert werden soll. Beispiel:

cd ~/git
git clone https://github.com/grisu48/astro-tools.git

Fertig! 🙂

Redshift program

Ich habe ein kleines Programm in C++ geschrieben, mit dem der kosmologische Redshift berechnet werden kann. Das Programm findet ihr hier und kann (unter Linux) mit dem folgenden Befehl ganz einfach kompiliert werden:

g++ -Wall -Werror -pedantic -O3 redshift.cpp -o redshift

Das Programm hat des Weiteren Einzug im (neuen) Feldspaten-Repo gefunden.

Redshift-Programm in Action
Redshift-Programm in Action

 Hintergrund

Der kosmologische Redshift in ein Maß für die Distanz eines Objektes und benutzt dazu die Beobachtungen von Hubble. Hubble stellte fest, dass sich weit entfernte Objekte schneller von uns weg bewegen als nahe Objekte. Interessant dabei ist, dass der Raum isometrisch beschleunigt wird, sprich, die Expansion des Universiums ist überall gleich.

Zusammengefasst lässt sich dieser Sachverhalt in Hubble's law festhalten:


Der Redshift z lässt sich wie folgt darstellen:


Zusammengefasst also

Eine simple Ein- und Ausgabe dieses Sachverhalts mit mehereren Eingabemöglichkeiten für die Distanz (m, ly, pc oder Mpc) ist im Programm beinhaltet.

MTP in Ubuntu 12.04 und 12.10

Bei neueren Androiden ist der Zugriff auf das Dateisystem mittels einer USB-Partition nicht mehr möglich. Google entschied sich, das von Microsoft und Canon vorgestellte MTP Protokoll einzubauen, das leider nicht bei allen Betriebssystemen einwandfrei Out-of-the-box unterstützt wird.

 

Abhilfe in Ubuntu 12.04 und 12.10

Dieser Workaround geht über ein Update des virtuellen Gnome Filesystems gvfs.

Eine direkte Implementierung ist erst in Ubuntu 13. 04 "Raring Ringtail". Bis dahin, und bis sich ein Umstieg lohnt steht jedoch ein PPA für 12.04+ zur Verfügung, in dem das ganze nachinstalliert werden kann. Folgende Befehle sollten das ganze nachinstallieren:

sudo add-apt-repository ppa:langdalepl/gvfs-mtp
sudo apt-get dist-upgrade
sudo apt-get upgrade

Abmelden und neu anmelden sollte das ganze aktivieren. Ein Neustart ist meistens nicht erforderlich.

Ich habe das Procedere auf meinem Lenovo x220 Tablet und einem Samsung Galaxy Note 2 Tab getestet. Funktioniert ohne Probleme

Zurücksetzen

Einfach das PPA wieder entfernen und das Dateisystem gtvfs downgraden:


sudo ppa-purge ppa:langdalepl/gvfs-mtp
sudo apt-get update

Fertig! 🙂

UEFI-Private Sign Key (angeblich) aufgetaucht

Angeblich ist auf einem leaky taiwanesischen Server ein private sign key für UEFI aufgetaucht. Damit ist es nun problemlos möglich, ein zünftiges Rootkit mit UEFI zu signieren und zu booten (zumindest für die betroffene Firma)

Nach mehrmaligen Kopfschmerzen wegen UEFI, was außer einer unnötigen Verkomplizierung des gesamten Bootvorganges rein gar nichts bringt,  hört jetzt vielleicht der Linux-feindliche Schwachsinn wieder auf. Der Tag an dem eine digitale Signatur dir bestimmt, welches System du booten darfst und welches nicht, wird auch der Tag sein, an dem der Lötkolben wieder mal zum Einsatz kommt.

Lasst uns unsere Computer, sonst nehmen wir euch eure Faxgeräte!

Skull_Faxgeraete

http://adamcaudill.com/2013/04/04/security-done-wrong-leaky-ftp-server/
Via Blog.Fefe

FF-Im-Einsatz

Der Blog beinhaltet nun eine neue Kategorie unter Projekte: Kleinprojekte.

Der Anlass: Ein neues Kleinprojekt verlässt so langsam das ALPHA-Stadium:

FF-Im-Einsatz

FF-Im-Einsatz [Link zu GitHub] ist ein Java-basiertes Programm, welches Benachrichtungs-Emails bei Feuerwehreinsätze in Südtirol sendet. Es liest periodisch die Homepage des Landesfeuerwehrverbandes aus, und füttert eine Datenbank (aktuell MySQL) mit den Infos. Wird ein neuer Eintrag registriert, läuft dieser durch selbst-konfiguriertbare eMail-Filter. Schlägt ein Filter an, so wird ein entsprechendes eMail an die ebenfalls konfigurierbaren Empfänger gesendet.

So, das war jetzt viel Text 😉

Und so schaut das ganze in meinem Thunderbird aus

ff-im-einsatz-emails

Das Projekt ist auf GitHub beheimatet.

Aktuell steht noch keine Dokumentation zur Verfügung, da noch im Alpha-Stadium. Bei Interesse bitte eMail an mich: felix (at) feldspaten (dot) org