ICRC : Six ICRC staff members killed in an attack

Sad news: Six ICRC (International comitee of the red cross) staff members have been shot and killed in Afghanistan. Two staff members are unaccounted for.

The team was in a logistical mission on the way to deliver livestock supplies when they were attacked by unknown armed forces.

RIP Brothers and sisters. Thanks your your service and dedication ­čÖü

Hilfseinsatz Fl├╝chtlingskrise

Ich war letzte Woche f├╝r einige Tage in Rosenheim im der Registrierungsstelle f├╝r Fl├╝chtlinge im Einsatz.

2015-09-29_Unterstuetzung-MHW
Ein Teil des @Fire Teams von letzter Woche

Der Einsatz selbst kam ├╝ber @Fire: Wir haben unsere Partnerorganisation MHW (Medizinisches Katastrophen-Hilfswerk Deutschland) personell mit Rettungssanit├Ątern und Rettungsassistenten unterst├╝tzt. Aufgabe war das medizinische Screening der eintreffenden Fl├╝chtlinge - Wir haben sie auf Krankheiten untersucht und medizinische Sofortma├čnahmen durchgef├╝hrt. Hier geht's zum Beitrag auf der @Fire Seite dazu. Soweit die Rahmenbedingungen.

Ich halte die aktuelle Fl├╝chtlingswelle f├╝r eine der gr├Â├čten humanit├Ąren Katastrophen unserer Zeit. Europa erlebt den gr├Â├čten Zustrom an Fl├╝chtlingen seit dem zweiten Weltkrieg - und reagiert darauf. Zum einen ist ein unheimlicher rechts-populistischer Drang feststellbar, der mir gro├če Sorgen macht. PEGIDA und andere hirnrissige Bewegungen instrumentalisieren hier bewusst die Angst und Furcht vor Leuten zu ihren eigenen Zwecken.
#RefugeesWelcome und ├Ąhnliche Slogans vertreten da die Gegenseite, auf deren Seite ich mich eher einordnen kann: in erster Linie vertrete ich die humanit├Ąre Seite. Und genau das ist es, was diese Leute auch brauchen: Das Prinzip Menschlichkeit. Die Ursachen f├╝r die schreckliche Lage in der sich diese Menschen befinden, sind vielschichtig und haben unter anderem auch mit einer durch viele Kriege destabilisierten Lage der Region zu tun.

Das folgende Video gibt eine gute Beschreibung der Situation von Europa und der Fl├╝chtlinge.

Wir schreiben Geschichte. Und es ist unser Handeln das bestimmt, wie sich die folgenden Generationen an eine der gr├Â├čten humanit├Ąren Katastrophen unserer Zeit erinnern werden. Die folgenden Jahre werden in die Geschichtsb├╝cher eingehen.

Zweifelsohne, Europa wird sich in den n├Ąchsten Jahren ver├Ąndern. Wir leben bereits heute in einer pluralistischen Gesellschaft (ich meine das im politischen, wie auch im philosophischen und gesellschaftlichen Aspekt), die es vom sozialen und finanziellen Standpunkt aus leicht ertragen k├Ânnte, alle 4.3 Millionen syrischen Fl├╝chtlinge aufzunehmen. Wer Angst vor den Kosten hat, dem sei mal vor Augen gef├╝hrt, f├╝r welche anderen Projekte wesentlich mehr Geld ausgegeben wird. Hier geht es um Menschen, die bereit sind, sind in unsere Gesellschaft eingliedern, zu Arbeiten, Abgaben zu t├Ątigen und sich anzupassen.

Lasst uns das Bestm├Âgliche aus der ganzen Krise machen. Jedes gute Wort, jede Abgabe und jeder Spielstunde mit Fl├╝chtlingskinder z├Ąhlt!
Der Mensch ist im Grunde Gut, nur muss man ihn hin und wieder daran erinnern ­čÖé

  Flüchtlinge und Internet

*seufz* Es gibt Weltanschauungen, die einfach nicht sterben wollen. F├╝r alle diejenigen, die das Internet nur als Katzenbilderdatenbank sehen, habe ich Neuigkeiten: Digitale Medien stellen oftmals die einzige Kommunikationsmittel dar, wie verstreute Leute mit ihren Familien kommunizieren k├Ânnen. Ein Telefonat nach Syrien ist schlichtweg nicht mehr leistbar, weil zu teuer. Digitale Medien sind ├╝berall abrufbar und erm├Âglicht es Menschen ├╝ber weite Strecken relativ preiswert zu kommunizieren.
Wer w├╝rde das nicht wollen? Nach einer tausende Kilometer langen Reise, seinen von getrennten Eltern mitteilen wo man gerade ist, oder wie es einem geht. "Ich habe es nach Europa geschafft, es geht mir gut. Wir werden uns bald wiedersehen". Kommunikation ist Leben. Das ist der Grund, warum bei vielen Fl├╝chtlingen die Forderung nach Internet ziemlich schnell nach Essen und Wasser kommt. Weil Kommunikation ein grundmenschliches Bed├╝rfnis ist.
Daher ist es auch wichtig, diese Leute dabei zu unterst├╝tzen! Die Thematik wurde schon auf dem CCCAmp 2015 diskutiert und wird in letzter Zeit auch aktiv angegangen. Diverse Freifunker bauen Funknetzwerke auf, damit diese Leute Zugriff auf das Internet haben.

Siehe dazu

Diese Krise ist noch nicht vorbei

Ich kann nicht absch├Ątzen, wie es weitergeht, jedoch denke ich, dass das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist. Wir k├Ânnen uns schonmal darauf vorbereiten, dass der Menschenstrom nicht so schnell nachlassen wird und entsprechende Ma├čnahmen ergreifen. Ein Ausbau der b├╝rokratischen Strukturen zur schnelleren Abwicklung von Asylantr├Ągen beispielsweise.

Links

The white helmets

I spend most of my sparse time in some kind of rescue operations. Periodically I got questions like "Why do you do this" or "man are you crazy - you're working without getting paid".
First: "what else should I do", and the answer to the second group of people is, well you don't get paid money, but you get something even more precious! It's just a thing of experiences: There are as many motivations to join a rescue squat as there are people in that squat (and sometimes even more). The thing that most of us share are experiences - At some point many encounter a situation or a person that lit a fire in you. If this fire continues to grow, it becomes a passion, that is not only a very filling as satisfying activity, but it's also changing your mindset day by day to become a powerful, reliable and happy person. The experiences when dealing with people in danger will change you, as they push the good part of your soul to work. Every time you help another person, it's like forging your own soul. It's a thing about humanity, what it means to yourself and how can you practice to become the person you are. It's definitely worth the effort you put in doing rescue operations.

And now to the actual topic:

white-helmets

The white helmets

Today a friend of mine shared this video from the white helmets. In one of the most devastating civil wars in Syria each days fall barrel bombs against civilian structures. Day after day, families are dying, people trapped in collapsed buildings and burning houses.

"To be able to understand accurately the damage and the threat and the devastation of the disaster in Syria, they are having a 7.6 earthquake 50 times a day"

- Dundar Sahin, Director, Akut Institute of Training and Research, Turkey

The white knights fighting for peace and humanity in this hell are nameless heroes* known as the white helmets.

* I really dislike the terminus hero in each sector of the civil protection, but in this case it's a deserved honour. Seriously.

 

The white helmets are a group of volunteers risking daily their lives to rescue people trapped after such bomb attacks. Extinguishing house fires and digging for trapper persons after a building collapse in one of the most hostile environments: I a civil war.

THIS IS BADASS!

Would you do the same, when people need you? Would you risk your life for your neighbour you don't know?
These people do. They are saving human beings day after day without any backup, acknowledgement or financial support from the officials. Hardcore.

I'm happy to see people in other countries sharing the same attitude towards a precious and delicate thing called life and to see the same passion in their soul when it comes to help unfortunate people in danger.

Brothers, I bow my head in front of your performance. You rock and deserve more attention!!

Links

M├Âglicher @Fire Einsatz auf den Philippinen

@Fire pr├╝ft derzeit einen m├Âglichen Einsatz auf den Philippinen.┬áWir sind auf eure Unterst├╝tzung angewiesen. Wer also etwas ├╝brig hat und einem Verein unterst├╝tzen will, der sich in solche verherenden F├Ąlle vor Ort f├╝r die Akuthilfe einsetzt w├Ąre jetzt der richtige Moment ­čÖé

@Fire war beim Elbe-Hochwasser, beim Erdbeeben in Haiti und beim Tsunami in Indonesien im Einsatz. Wir arbeiten nach UN-Standarts und bieten schnelle und professionelle Hilfe nach h├Âchsten Richtlinien.

SEGeo - Erste Screenshots

SEGeo, mein Projekt zur Erfassung von strategischen geografischen Punkten f├╝r den Zivil- und Katastrophenschutz liefert nun erste Screenshots.

SEGeo Screenshot vom 8. November 2013
SEGeo Screenshot vom 8. November 2013

Details zum Projekt findet ihr entweder auf der Projektseite des Blogs oder auf GitHub.

Ich bin im moment sehr zufrieden damit, da die Entwicklung zur Zeit sehr gut voranschreitet. Ich plane bis Weihnachten eine funktionsf├Ąhige Beta zum Laufen zu kriegen ­čÖé

OpenFireMap

Wundersch├Âner Sonntag morgen. Wunderbar um mit den ersten Experimenten an openfiremap zu starten!

Beispiel von openfiremap.org. Die Stadt Schnaittach (zu OpenFireMap wechseln).

OpenFireMap

OpenFireMap baut auf OpenStreetMap auf und erweitert dieses um n├╝tzliche Eintr├Ąge, die feuerwehr- und rettungstechnisch relevant sind.
So k├Ânnen beispielsweise Hydranten, Ger├Ąteh├Ąuser sowie Saugstellen digitalisiert und eingetragen werden.

Als Beispiel wird im offiziellen OpenFireMap-Wiki die Stadt Schnaittach (zu OpenFireMap wechseln) genannt, das gleichzeitig auch als Vorbild gelten kann. ­čÖé

Wie kann ich mitmachen?

Du brauchst:

Es funktioniert anscheinend auch mit dem iPhone (oder ├Ąhnlichen Apfelkisten). Ich habe mir sagen lassen, das Trails (Link geht zum App-Store) ein brauchbares Tool f├╝r das iPhone sein soll.

OSMTracker f├╝r Android

Erste Schritte mit dem Handy

Zun├Ąchst: GPS aktivieren.

Danach den OSMTracker starten und im Men├╝ "New Track" w├Ąhlen. Der OSMTracker beginnt nun mit dem Aufzeichnen eurer GPS-Position. Erst sobald ein brauchbares GPS-Signal empfangen wurde, werden die Schaltfl├Ąchen freigeschaltet.

Wenn ihr nun heruml├Ąuft zeichnet er laufend die Wegpunkte auf, die anschlie├čend auf dem Computer als zusammenh├Ąngender Weg erscheinen. Dies passiert automatisch, dazu braucht man nichts machen.

Auf dieser Seite (OpenStreetMap-Wiki) findet ihr einige Anleitungen, wie man spezielle Eintr├Ąge auf einem Track hinzuf├╝gt.

Grunds├Ątzlich gilt: Die aufgezeichneten Daten sind Rohdaten, die erst ausgewertet werden m├╝ssen. Sie werden so NICHT direkt ├╝bertragen, ihr k├Ânnt also ruhig Kommentare, Notizen ecc. hinzuf├╝gen. Die landen dann NICHT auf dem Server.

 

OK, ihr erhaltet so jetzt einen "Track", also einen Weg. Mit den Schaltfl├Ąchen am OSMTracker auf eurem Android k├Ânnt ihr aber zus├Ątzliche Markierungen einf├╝gen.

Wie der Weg aussieht, seht ihr weiter unten, im Abschnitt "Bearbeitung mit JOSM"

Track aufgezeichnet. Was nun?

Wunderbar! Nun muss der Track noch als GPX exportiert werden. Im OSMTracker-Men├╝ Stop&Save ausw├Ąhlen speichert den Track ab (und stoppt die Aufzeichnung). Nun kann man den Track anklicken, und einen Namen geben. Anschlie├čend im Men├╝ des Tracks auf "Export to GPX" klicken.

Die GPX Datei landet (bei mir zumindest) auf der SD-Card im Ordner osmtracker.

Am besten geht es, die Datei entweder mittels Dropbox, USB-Kabel oder (notfalls) per eMail auf einen Rechner zu ├╝bertragen. Wie ihr das macht, sei euch und eurer Kreativit├Ąt ├╝berlassen. ­čśë

 

Am Computer verwende ich JOSM um die Daten zu bearbeiten. Ihr k├Ânnt nat├╝rlich verwenden, was euch am besten passt.

 

Bearbeitung mit JOSM

Das ist JOSM. JOSM ist freie Software und ein sehr brauchbares Tool, um f├╝r OSM zu "zeichnen". Der Ersteindruck t├Ąuscht. JOSM ist sehr einfach und intuitiv zu bedienen!

JOSM - Ein freier OpenStreetMap Viewer und Editor f├╝r Linux/Windows/MAC. Er ist in Java geschrieben.

 

Importieren von Daten

JOSM findet ihr hier. In JOSM ├Âffnet ihr die zuvor erstellte GPX-Datei einfach mit Datei-├Âffnen. Was ihrnun┬á seht ist wahrscheinlich ein noch nicht recht viel aussagendes Wirr-Warr von Linien und Punkten. Das sind die getrackten GPS-Koordinaten.

So in etwa schaut ein nackt importierter Track aus.

Um den ganzen einen Sinn zu geben, k├Ânnt ihr im Datei Men├╝ vorhandene OpenStreetMap-Karten als Layer hinzuf├╝gen. Das beudetet, dass Ihr eure Strecke aufbereits bestehenden Kartenmaterial sehen k├Ânnt. Damit l├Ąsst sich besser arbeiten.

Dazu einfach File->Download from OSM... Der voreingestellte Bereich reicht in der Regel aus.

Sieht doch gleich besser aus: Die aktuelle OSM-Map als zus├Ątzlichen Layer hilft bei der Orientierung.

In der linken Toolbar k├Ânnt ihr nun einzelne Nodes hinzuf├╝gen. Damit lassen sich Strassen erstellen, oder einzelne Wegpunkte markieren. Einen Streckenzug k├Ânnt ihr mit ESC abbrechen.

Noch besser finde ich die Tastatur-Shortcuts.
Okey, kann ach daran liegen, dass man als Linux-Shell-Mensch grunds├Ątzlich das Keyboard verwenden will, da das meiste einfach schneller geht! ­čśë

Die wichtigsten Shortcuts sind

  • A - "Add Node" - In den Knoten Zeichnen Modus wechseln
  • S - "Select tool" - Knoten selektieren/ausw├Ąhlen
  • F3 - Ausgew├Ąhlte Knoten einer Kategorie zuweisen

Damit kommt man f├╝r's erste aus.

Tags setzen

Kernpunkt ist das Setzen von Tags: Damit werden Wegpunkte und ganze Wege mit Attributen versehen. Es gibt eine Vielzahl von Attributen, die ihr entweder mit F3 oder unter "Presents" im Men├╝ findet.

Ein Kernpunkt ist das Benennen von Strassen: Dazu w├Ąhlt ihr zun├Ąchst den Strassentyp aus (im Men├╝ "Presents") und k├Ânnt anschlie├čend in der rechten Toolbar einen weiteren Tag hinzuf├╝gen: Klickt auf "Add", w├Ąhlt as Namen "name" und gebt den Strassennamen ein.
F├╝r Fortgeschrittene: Benutzt den key highway mit entsprechendem value (z.b. residential) um Stra├čen zu markieren.

OpenStreetmap unterst├╝tzt ├╝brigens Localizations:

  • name:de gibt den deutschen Namen an
  • name:en gibt den englischen Namen an
  • ecc.

 

Und die Hydranten?

Was uns noch interessiert ist wie man denn nun Hydranten hinzuf├╝gt:

Mit F3 findet ihr einen Eintrag "Fire Hydrant". Fertig ­čśë

Ein Knoten wird zum Hydranten. JOSM bietet dem Benutzer einiges an Einstellungsm├Âglichkeiten

JOSM selbst l├Ąsst den Benutzer schon recht viel zum Hydranten sagen:

  • Oberflut/Unterflurhydrant
  • Durchmesser
  • Druck
  • Anzahl an Anschl├╝ssen
  • ecc.